Mit jedem Klick auf unsere Werbepartner kannst du diese Webseite unterstützen


Katja

 

Seit geraumer Zeit, um genauer zu sagen eineinhalb Jahre, führe ich nun schon genauere Forschungen über ein sehr seltenes Tierchen namens Katjaestics Schulzesticus. Über längere Zeit beobachtete ich sinn Verhalten gegenüber seinen Rudelgenossen und kam zu dem Entschluss, dass es ein ausgeprägtes soziales Verhalten besitzt. 

Immer gerne teilte es mit mit seiner Herde die von ihm erbeuteten Blöcke und Stifte. Nachdem es zu mir mehr oder minder Vertrauen entwickelt hatte, durfte ich auch an diesem "Teilungsritualen" teilnehmen und nahm diese auch immer öfter in Anspruch. Leicht zu erkennen ist es an seinen hellen, krächzenden A-Flaschn-Rodwain-will-ich-Rufen, die selbst das laienhafte Ohr von weitem hört und an seinem laut gellenden Yapsi-Lacher. Katjaestics ist ein nachtaktives Tier. Dann hält es sich bevorzugt in seinem Jagdrevier, dem "Kaiser-on-Stage" in Unterpreppach auf. 

Dort jagt es im Schatten der Nacht seine Beute. Seine Aufmerksamkeit gilt dem gold-gelben und alkoholhaltigen Getränk Wodka-O. Seine Jagtstrategien sind so effektiv wie originell. Mit einer Präzision, die dem Auge des Adlers nicht unähnlich ist, wird die Beute geortet. Und dann schlägt die Falle zu. Mit einem raubkatzenähnlichen Reflex wird der dann meist noch perplexen Beute der Garaus gemacht. Zurück bleibt ein meist stark verdutzter Barmann. Nun beschreibe ich dem geneigten Leser die Partnersuce unseres Tierchens. 

Meine Beobachtungen haben ergeben, dass es nun seit geraumer Zeit - um genauer zu sagen, ein dreiviertel Jahr - sein Nachtlager mit einem männlichen Artgenossen teilt. Über das Paarungsverhalten ist nur wenig bekannt, da es sich bei katjaestics um ein sehr scheues Wesen handelt. Allerdings ist es auch, wie im Tierreich oft der Fall so, dass das Weibchen die Oberhand in dieser Symbiose hat - dem Verhalten der Schwarzen Witwe ähnlich. Noch erwähnenswert ist die uneingeschränkte Anbetung eines telefonähnlichen Relikts, von dem es nicht einmal im Unterricht ablassen kann. 

Immer wieder wird das begehrte Objekt aus dem Beutel geholt un dverdutzt angesehen. Je nachdem, was ihm das Display prophezeit, ist immer ein emotionaler Ausbruch zu beobachten. Hierbei lässt sich schon ein Mindestmaß an menschlicher Intelligenz erkennen. 

Hiermit beende ich meine Forschungen und wünsche unserem Beobachtungsobjekt ein sorgenfreies und erfülltes Leben im Dschungel der weiten Großstadt

Prof. Dr. H. Braun